Kosten

Was kostet n8n? Lizenz, Betrieb und Umsetzung

n8n selbst kostet wenig: In der Cloud beginnt es laut n8n bei 20 € im Monat für 2.500 Ausführungen, die Community Edition zum Selbsthosten ist kostenlos (Stand Oktober 2026). Teurer als die Software ist fast immer die Umsetzung. Eine Rechnungsprüfung mit KI lag in einem meiner Angebote bei rund 5.000 € einmalig und 30 bis 55 € im Monat für die beteiligten Anbieter.

Stand: 29. Oktober 2026Von Muhamed Nur Beck

Was kostet n8n im Monat?

Zwischen 0 und 50 € für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen. Laut der Preisseite von n8n kostet der Cloud-Tarif Starter 20 € im Monat für 2.500 Ausführungen und der Tarif Pro 50 € für 10.000 Ausführungen, jeweils bei jährlicher Abrechnung (Stand Oktober 2026). Die Community Edition, die man auf einem eigenen Server betreibt, kostet keine Lizenzgebühr.

Der Tarif Business für 667 € im Monat und Enterprise auf Anfrage richten sich an Unternehmen, die n8n selbst betreiben und Funktionen wie Single Sign-on oder eine Versionsverwaltung über Git brauchen. Unbegrenzt viele Workflows und Nutzer enthalten laut n8n alle Tarife.

Was zählt bei n8n als Ausführung?

Ein kompletter Durchlauf eines Workflows, egal wie viele Schritte er hat. So beschreibt es n8n auf seiner Preisseite (Stand Oktober 2026), und darin liegt der wichtigste Unterschied zu Make, das jede einzelne Operation zählt.

Wie viele Ausführungen ein Ablauf braucht, hängt vor allem davon ab, wie er startet. Eine Rechnungsprüfung, die einmal täglich um 22 Uhr alle neuen Rechnungen des Tages abarbeitet, braucht rund 30 Ausführungen im Monat. Startet dieselbe Prüfung für jede Rechnung einzeln, braucht sie so viele, wie Rechnungen eingehen. Für die meisten kleinen Unternehmen reicht deshalb der Tarif Starter.

Ist n8n kostenlos?

Die Software ja, der Betrieb nicht. Die Community Edition steht unter der Sustainable Use License: Sie darf kostenlos für eigene interne Geschäftszwecke sowie privat oder nicht kommerziell genutzt werden (Lizenztext im GitHub-Repository von n8n, abgerufen im Oktober 2026). Nicht erlaubt ist, n8n gegen Geld als Dienst für Dritte anzubieten, und einige Funktionen für größere Unternehmen brauchen zusätzlich eine Enterprise-Lizenz.

Kostenlos heißt dabei nur: keine Lizenzgebühr. Wer selbst betreibt, bezahlt den Server und vor allem die Zeit für Updates, Datensicherung, Überwachung und Absicherung. Diese Arbeit fällt jeden Monat an, auch wenn kein neuer Workflow entsteht.

n8n Cloud oder selbst hosten: was ist günstiger?

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen n8n Cloud, obwohl sie eine Monatsgebühr kostet. Updates, Sicherungen und Absicherung eines eigenen Servers kosten Arbeitszeit, und die übersteigt die 20 bis 50 € einer Cloud-Lizenz schnell.

In meinen Projekten lege ich das n8n-Konto deshalb fast immer in der Cloud an, auf den Namen des Kunden. Der Kunde zahlt den Anbieter direkt, und alle Konten gehören ihm, auch wenn wir später nicht mehr zusammenarbeiten.

Selbst hosten lohnt sich, wenn ohnehin ein eigener Rechner im Unternehmen läuft, der Kunde das ausdrücklich will oder Daten das Haus nicht verlassen sollen. In einem meiner Angebote lief das System auf dem eigenen Rechner des Kunden: n8n Community Edition plus Datenbank, mit Fernzugriff, automatischem Neustart nach einem Stromausfall und täglicher Datensicherung. Laufende Lizenzkosten entstehen dann kaum.

Was kosten KI-Schritte in n8n?

KI-Modelle rechnen nicht pro Monat ab, sondern pro Verarbeitung, also nach Textmenge oder Seitenzahl. In meinem Angebot für eine Rechnungsprüfung lagen n8n und das KI-Auslesen der Rechnungen über Mistral zusammen bei rund 30 bis 55 € im Monat, je nach Zahl der Rechnungen.

Mistral ist ein Anbieter aus Paris mit Verarbeitung in europäischen Rechenzentren. Die Nutzung der Daten zum Training lässt sich im Konto abschalten; laut Mistral werden die Inhalte dann nicht zum Training verwendet. Für Unternehmen, die keine Daten in die USA geben wollen, ist das oft der entscheidende Punkt.

Welche Kosten übersieht man bei n8n leicht?

Vor allem die der anderen Programme. Viele Werkzeuge öffnen ihre Schnittstelle erst in einem höheren Tarif, die Rechnungssoftware Billomat etwa laut ihrer Preisseite erst ab dem Tarif Business (Stand Oktober 2026). Das gehört vor dem Projekt geklärt, weil es die laufenden Kosten stärker verändern kann als n8n selbst.

Dazu kommen kleinere Posten: ein eigenes Benutzerkonto für die Automatisierung, etwa ein Microsoft-365-Benutzer für ein eigenes Postfach (in meinem Angebot rund 7 € im Monat), und die Wartung. Workflows brechen, wenn sich Schnittstellen oder Abläufe ändern. Ich rechne Wartung nach Aufwand ab oder als monatliche Pauschale, in einem Angebot ab 120 € im Monat, je nach Umfang.

Was kostet eine n8n-Automatisierung insgesamt?

Ein einzelner Workflow kostet in der Umsetzung meist einen vierstelligen Betrag, die laufenden Kosten liegen dann oft unter 100 € im Monat. Drei Beispiele aus meinen Angeboten vom Oktober 2026 zeigen die Spanne; Namen und erkennbare Details sind weggelassen, die eigenen Beträge gerundet.

Rechnungsprüfung für einen Händler: Eine KI liest eingehende Rechnungen aus, feste Regeln prüfen Menge und Preis gegen Wareneingang und Einkaufspreisliste, auch bei Rabatten, abweichenden Artikelnummern, Teillieferungen und Gutschriften. Fällt die Automatisierung aus, bleiben die Rechnungen liegen und werden wie bisher geprüft. Festpreis rund 5.000 €, dazu 30 bis 55 € im Monat an die Anbieter, Umsetzung in 5 bis 8 Wochen einschließlich 2 Wochen Testbetrieb, Fehlerbehebung 12 Monate inklusive.

Akquise-Datenbank für ein Start-up: Kontakte, Status und automatisches Nachfassen per E-Mail, auf dem eigenen Rechner des Kunden mit der kostenlosen Community Edition. Erste Ausbaustufe unter 2.000 €, Umsetzung in etwa 4 Wochen, kaum laufende Kosten; eine KI, die eingehende Antworten vorsortiert, kam als Option für wenige hundert Euro dazu.

Abrechnung für einen Dienstleister: Am Anfang stand ein großes Vorhaben, ein KI-System für das ganze Unternehmen. Begonnen wird mit einem klar abgegrenzten Teil, hier der monatlichen Abrechnung aus geprüften Stundenzetteln mit Freigabe vor dem Versand. So zeigt sich der Nutzen, bevor mehr Geld fließt.

Rechnungsprüfung aus einem Angebot: das erste Jahr
  • Umsetzung, einmaligrund 5.000 €
  • n8n und KI, zwölf Monate360 bis 660 €

Festpreis gerundet. Laufend 30 bis 55 € im Monat an die Anbieter, hier mal zwölf.

Warum kostet eine Automatisierung mehr als die Software?

Weil die Arbeit in den Ausnahmen steckt, nicht im Normalfall. Häufig scheitert ein Projekt an der Erwartung, n8n sei kostenlos und die Automatisierung deshalb billig. Eine Rechnung, die genau zum Wareneingang passt, ist schnell automatisiert. Aufwand machen Rabatte auf den Listenpreis, Artikelnummern, die beim Lieferanten anders heißen, Sammelrechnungen, Gutschriften und Fracht, dazu ein Test mit echten Belegen und ein sicherer Weg für den Fall, dass etwas ausfällt.

Wie fängt man mit kleinem Budget an?

Mit einem Ausschnitt statt dem ganzen Ablauf. Bei der Rechnungsprüfung wäre ein Start mit dem wichtigsten Lieferanten unter 1.500 € möglich gewesen; jeder weitere Lieferant kostet danach deutlich weniger, weil die Technik dann schon steht.

So entsteht der Nutzen früh, und die Entscheidung über den nächsten Schritt fällt auf Grundlage echter Zahlen statt einer Schätzung.

Was bestimmt den Preis einer n8n-Automatisierung?

Vor allem die Antworten auf fünf Fragen, die ich vor jedem Festpreis stelle. In welcher Form kommen die Daten an, als PDF, als Scan oder strukturiert? Wo liegen sie, und wie heißen die Dateien? Wie viele Vorgänge gibt es im Monat? Welche Tarife haben die beteiligten Programme, und haben sie eine Schnittstelle? Wer gibt frei, bevor etwas nach außen geht?

Danach steht ein Festpreis für den vereinbarten Umfang; was darüber hinausgeht, läuft zu 80 bis 120 € pro Stunde. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechne ich keine Umsatzsteuer, alle Preise sind Endpreise.

n8n-Tarife laut n8n.io (Stand: Oktober 2026, bei jährlicher Abrechnung)
KriteriumPreis pro MonatAusführungen pro MonatBetrieb
Starter20 €2.500Cloud von n8n
Pro50 €10.000Cloud von n8n
Business667 €40.000nur selbst gehostet
Enterpriseauf AnfrageindividuellCloud oder selbst gehostet
Community Editionkeine Lizenzgebührnur durch den eigenen Server begrenztselbst gehostet

Häufige Fragen

Ist n8n kostenlos?

Die Community Edition ja: Sie darf für eigene interne Geschäftszwecke ohne Lizenzgebühr genutzt werden (Sustainable Use License). Kosten entstehen trotzdem für Server und Wartung. n8n Cloud beginnt laut n8n bei 20 € im Monat (Stand Oktober 2026).

Was kostet n8n Cloud?

Laut n8n.io 20 € im Monat im Tarif Starter mit 2.500 Ausführungen und 50 € im Tarif Pro mit 10.000 Ausführungen, jeweils bei jährlicher Abrechnung (Stand Oktober 2026).

Was ist günstiger, n8n Cloud oder selbst hosten?

Für die meisten kleinen und mittleren Unternehmen die Cloud, weil Updates, Sicherungen und Absicherung eines eigenen Servers mehr Arbeitszeit kosten als die Lizenz. Selbst hosten lohnt sich, wenn ein eigener Rechner ohnehin läuft oder Daten das Haus nicht verlassen sollen.

Wie viele Ausführungen brauche ich?

So viele, wie Ihre Workflows starten. Ein Ablauf, der einmal täglich alle neuen Vorgänge abarbeitet, braucht rund 30 Ausführungen im Monat; das passt in den kleinsten Cloud-Tarif mit 2.500.

Was kostet eine n8n-Automatisierung insgesamt?

Ein einzelner Workflow meist einen vierstelligen Betrag in der Umsetzung, dazu laufende Kosten von oft unter 100 € im Monat. In meinen Angeboten reichte die Spanne von unter 2.000 € für eine erste Ausbaustufe bis rund 5.000 € für eine Rechnungsprüfung mit KI. Als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechne ich keine Umsatzsteuer, alle Preise sind Endpreise.

Wer zahlt die laufenden Kosten?

Der Kunde, direkt an die Anbieter. Ich lege die Konten auf den Namen des Unternehmens an, der Kunde hinterlegt nur seine Zahlungsart, und alle Konten gehören ihm.

Was soll bei Ihnen automatisch laufen?

Beschreiben Sie kurz den Ablauf, der Zeit kostet. Sie bekommen innerhalb von 24 Stunden eine Einschätzung, ob sich n8n lohnt, mit einmaligen und laufenden Kosten.

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